Numerus Clausus, Medizinertest EMS, MedAT


Pressemitteilungen

Anmeldefristen für EMS Numerus Clausus Schweiz, TMS Deutschland und MedAT-Österreich nicht versäumen!

Testtermine:

1. EMS Schweiz

Der Eignungstest für das Medizinstudium (EMS Schweiz bzw. Numerus Clausus) findet am Freitag, dem 7. Juli 2017 statt. Voraussetzung für eine Teilnahme ist die Anmeldung von Mitte November 2016 bis 15. Februar 2017 bei der CRUS. Die Voranmeldung für den Numerus Clausus Medizinstudium EMS in der Schweiz erfolgt über ein Online-Formular auf den Seiten Anmeldung zum EMS-CH.

2. TMS Deutschland

Soweit Sie sich für eine Testteilnahme am TMS in Deutschland interessieren, besuchen Sie bitte unsere TMS-Homepage www.tms-medizinertest.de.

3. MedAT Österreich

BewerberInnen, die im Herbst 2016 das Studium der Humanmedizin oder Zahnmedizin in Graz, Innsbruck, Linz oder Wien beginnen wollen, werden voraussichtlich am 7. Juli 2017 (Angabe ohne Gewähr!) den Aufnahmetest MedAT-H bzw. MedAT-Z absolvieren, der für die Studien relevantes Wissen und kognitive Fähigkeiten abfragt.Online-Anmeldung zum Test in Österreich ist voraussichtlich vom 01.- 31. März. Sie erhalten dann Informationen über Testinhalte und Testablauf. Kostenbeteiligung von 115(?) Euro muß im Zeitraum 01. bis 31. März eingezahlt werden. Der Test selbst findet am 7. Juli 2017 zeitgleich in Wien, Graz, Linz und Innsbruck statt und wird den ganzen Tag über dauern.


ACHTUNG: Änderungen im EMS-Testverfahren 2016

Wie vom Testveranstalter zu Beginn des Jahres angekündigt wurde die Form des EMS Eignungstest für das Medizinstudium in der Schweiz verändert. Nach offiziellen Verlautbarungen ist der neue EMS 2016 im Aufbau identisch mit dem TMS Test für medizinische Studiengänge (Deutschland) und unterscheidet sich lediglich in der Anzahl der Aufgaben pro Untertest ( TMS-Deutschland 24 Aufgaben pro Untertest/ EMS-Schweiz 20 Aufgaben pro Untertest).

Das Modul "Planen & Organisieren" entfällt. D.h.: Die anderen 9 Testteile des bisherigen (alten) EMS bleiben bestehen.

Dies bedeutet konkret folgendes:

-Vormittagsteil:

  • Muster zuordnen, 18 Minuten
  • med. nat. GV, 50 Minuten
  • Schlauchfiguren, 12 Minuten
  • QfP Mathematik, 50 Minuten
  • Konzentrationstest, 8 Minuten
  • Mittagspause, 60 Minuten
    • Nachmittagsteil:
  • Figuren lernen, 4 Minuten
  • Fakten lernen, 6 Minuten
  • Textverständnis, 45 Minuten
  • Figuren Reproduktion , 5 Minuten
  • Fakten Reproduktion, 7 Minuten
  • Diagramme, 50 Minuten

    Alle Testvorbereitungen von MEDITRAIN wurden auf das aktuelle Testverfahren umgestellt und bereiten optimal auf dieses vor!


Testwerte des EMS Eignungstest für das Medizinstudium in der Schweiz gelten nur für das Land der Testteilnahme

Der Testwert des Numerus Clausus (EMS) gilt nur für ein Studium in der Schweiz. Eine Übertragung der EMS-Werte auf ein Medizinstudium in anderen Ländern ist nicht möglich.


Medizinstudium
Anbieter von EMS -Vorbereitungskursen schießen wie Pilze aus dem Boden

Immer mehr Anbieter von Vorbereitungsseminaren zum Eignungstest für das Medizinstudium EMS tummeln sich im Netz der Netze - dem World Wide Web. Die meisten sind unerfahrene "Neulinge" im Training des Medizinertests. Selbst wenn es sich um Diplompsychologen handelt, heißt dies gar nichts, denn allein der Titel gibt noch keine Gewähr dafür, ob dieser "Fachmann" etwas vom EMS versteht. Dennoch werden Vorbereitungskurse zum EMS Numerus Clausus angeboten, nach dem Motto: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. . Schließlich gibt es etwas zu verdienen. Sie kommen und sie gehen auch wieder - schneller als sie selber dachten. Denn schnell spricht sich herum, wenn der vermeintlich doch so billige Kursanbieter nur oberflächliches Wissen weitergibt, das man in der kostenlosen "Test-Info" zum Numerus Clausus selbst hätte nachlesen können. Doch nur wenige Kunden können "Gut" von "Schlecht" im Vorfeld unterscheiden - sie orientieren sich nur am Preis, auf der ständigen Suche nach dem "Billiger".

Viele Neu-Anbieter von Vorbereitungskursen auf den Eignungstest für das Medizinstudium nutzen diese Schwäche (Orientierung nur am Preis) und argumentieren mit überhöhten Preisen der etablierten Institute und damit, bei ähnlicher Leistung billiger zu sein als diese: "Sparen Sie sich "...überteuerte Alternativen...", nun sind ja wir hier mit einem Billigangebot...", wird marktschreierisch verkündet. Und die meisten fallen darauf herein weil sie hoffen, gleiche Leistung billiger einkaufen zu können! Es ist unklug, zuviel für eine EMS-Vorbereitung zu bezahlen, aber es ist auch unklug, zuwenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zuwenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da das gekaufte Vorbereitungsseminar zum Eignungstest für das Medizinstudium (EMS), die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Wenn Sie dies tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres mehr zu bezahlen. Bleiben Sie wachsam bei der Suche nach dem BILLIGEN Trainingsseminar zum Numerus Clausus Medizinstudium und entscheiden Sie mit Bedacht, wenn Ihnen ein Anbieter suggerieren möchte, die billigere Alternative zu sein ! Weder durch einen fünfstündigen "EMS-Crash-Kurs" lassen sich nennenswerte Verbesserungen im Eignungstest erzielen, noch lässt sich durch einen Zwei -Tage-Kurs das Pensum eines Fünf-Tage-Seminars kopieren. Prüfen Sie Billigangebote zur Vorbereitung auf den EMS Eignungstest für das Medizinstudium genau! Meist mangelt es an Erfahrenheit der Trainer (auch wenn es Dipl. Psychologen sind), an der Qualität der Seminarunterlagen bzw. vorgelegten Aufgaben oder Sie erkaufen sich mit dem Billigangebot einen Platz in einem Seminar mit 50-100 anderen Teilnehmern, vielleicht sogar inklusive einem unerfahrenen "Neuling" als selbsternanntem "EMS-Trainer". "Billig" ist in der Regel nicht gleichzusetzen mit "preiswert", und das, was etwas "teurer" ist als das "Billige", kann durchaus die preiswertere Alternative sein!


1.140 Studienplätze Medizin in Innsbruck und Wien

Für die Studienfächer Humanmedizin und Zahnmedizin sind im nächsten Studienjahr in Innsbruck 360 bzw. 40 Plätze verfügbar, in Wien 660 und 80. Insgesamt stehen damit in Wien und Innsbruck 1.020 Studienplätze für Humanmedizin und 120 Plätze für Zahnmedizin zur Verfügung. Die Studienplatzzahlen errechnen sich an den Medizin Universitäten über die ab dem zweiten Studienabschnitt infrastrukturell tatsächlich vorhandenen Platzkontingente für den stark praxisorientierten Studienbetrieb. Dabei sind die Zahlen abhängig von der Patientenzahl in den jeweiligen Universitätskliniken.


Quotenregelung für das Medizinstudium in Österreich bleibt

Seitens des Ministeriums wurde eine so genannte Quotenregelung für das Medizinstudium erlassen. Diese sieht vor, dass 75 Prozent der verfügbaren Studienplätze an Studierende mit österreichischem oder gleichgestellten Reifezeugnis (Südtirol, Liechtenstein und Luxemburg), 20 Prozent an Studierende mit anderen EU-Reifezeugnissen und 5 Prozent an Studierende mit Reifezeugnis aus allen anderen Ländern vergeben werden. Diese Regelung soll helfen, die künftige ärztliche Versorgung in Österreich nicht zu gefährden, nachdem sich vor allem sehr viele Deutsche jedes Jahr um einen Medizinstudienplatz in Österreich bewerben.


EMS Eignungstest "Der reinste Horror"

Der Numerus Clausus ist ausgewertet. Studienbewerber im Fach Medizin werden in den nächsten Tage erfahren, wie gut sie abgeschnitten haben. Was sie alles wissen mussten.

Wer in der Schweiz Medizin studieren möchte muss sich mit einem guten Ergebnis im Numerus Clausus EMS bewerben. Dafür heißt es: stundenlang zeigen, was man kann. Vorwissen wird beim EMS aber nicht verlangt.

"Ich hab am Numerus Clausus in Zürich teilgenommen. Ich sag Euch: Das war der reinste Horror", schreibt Susa auf facebook.

"Es gibt kein Bestehen oder Nicht-Bestehen", sagt Alexander Zimmerhofer von ITB Consulting, die den Test entwickelt hat. Die Auswertung zeigt, in welchen Bereichen die einzelnen Teilnehmer besser oder schlechter als andere abgeschnitten haben. Das ermöglicht den Hochschulen, die Bewerber in eine Rangfolge bringen zu können.

Als "Horror" empfanden den Test viele Teilnehmer alleine wegen seiner Dauer: Neun Stunden waren insgesamt angesetzt. Beweisen mussten sie sich in verschiedenen Aufgaben-Kategorien. Ihr "medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis" wurde geprüft (zum Beispiel mit Fragen wie zur "Stickstoffbilanz im Hungerzustand" oder zur "Plasma-Halbwertszeit"). Außerdem mussten sie Muster zuordnen, Diagramme analysieren, sich Fakten einprägen und ihr Textverständnis unter Beweis stellen. Braucht man das alles, um ein guter Arzt zu werden? "Wir wollen die Studierfähigkeit messen", sagt Zimmerhofer. "Auch wenn jemand vom handwerklichen her ein sehr guter Chirurg wäre, muss er ja erst einmal durchs Studium kommen." Erfasst werden nur die kognitiven Fähigkeiten. Persönlichkeitsmerkmale bleiben außen vor. Dabei stehen gerade Ärzte häufig in der Kritik, Schwierigkeiten im persönlichen Umgang mit Patienten zu haben. "Manche Hochschulen setzen zusätzlich auf persönliche Interviews. Durch Testverfahren sind Persönlichkeitsfaktoren sehr schwierig zu prüfen. Sie sind verfälschbar. Während man bei kognitiven Tests die Antwort entweder weiß oder nicht", sagt Zimmerhofer. "Brutal schwer" fand Susa den Test. Zimmerhofer sagt, die Aufgaben sind so angelegt, "dass niemand alle richtig beantworten kann." Die Auswertung solle auch den Teilnehmer zeigen, wo ihre Schwächen und Stärken liegen und, ob sie wirklich das Zeug zum Medizinstudenten haben. Wie auch immer das Ergebnis ausfällt: Die Chance sich im EMS Eignungstest zu beweisen hat man beliebig oft. Bedarfsweise kann er jedes Jahr erneut gemacht werden.


Schweiz: Verhältnis von Bewerbern zu Studienplätzen

An der Universität Zürich stehen ca. 300 Studienplätze für das Medizinstudium zur Verfügung. Darauf haben sich bis März letzten Jahres ca. 1.500 Kandidaten beworben. Das Bewerberverhältnis beträgt somit 1:5 (um einen Studienplatz in Medizin konkurieren 5 Bewerber).

Schweizweit für das Studium der Humanmedizin haben sich dieses Jahr 3754 (Vorjahr 3491) Kandidaten auf 793 Studienplätze beworben. Dies entspricht einer Durchfallquote von 79% (abzüglich No-Show Kandidaten 72%) Veterinärmedizin: 496 (Vorjahr 478) Anmeldungen auf 150 Plätze. Durchfallquote 70% bzw. 63%. Zahnmedizin: 339 (Vorjahr 352) Anmeldungen auf 131 Plätze. Durchfallquote 62% bzw. 55%. Chiropraktik: 92 (Vorjahr 78) Anmeldungen auf 20 Plätze. Durchfallquote 79% bzw. 72%.

Die für die Zuteilung eines Studienplatzes erforderliche Punktzahl im EMS ab 2016 wird voraussichtlich bei etwa folgenden Werten liegen (ohne Gewähr auf Richtigkeit):

Humanmedizin: 130* /// Veterinärmedizin: 118* /// Zahnmedizin: 110*


Der Numerus Clausus für das Medizinstudium:
Er steigt und steigt und steigt!

Der Numerus Clausus für das Fach Medizin steigt immer weiter an.

Verglichen zu den Vorjahren sind die Auswahlgrenzen deutlich gestiegen und der Zugang zum Studium damit deutlich schwieriger geworden. Für Humanmedizin müssen ca. 135 von 178 Punkten erzielt werden um einen Studienplatz in der Schweiz zugeteilt zu bekommen.


Impressum:
meditrain Institut für Testforschung und Testtraining
Leitung: Klaus Gabnach
Brauweilerstr. 14
D-50859 Köln (Lövenich)
Telefon: 0049-2234-9790328
Fax: Deutschland 02234-9790329

mtk-verlag
Telefon: 0049-2234-9799463

Ust-Ident-Nr: DE 157254147